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Restaurant-Überraschung

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Letzte Woche wurden wir von meinen Schwiegereltern zum Essen eingeladen. Da sich die komplette Runde aus Allesessern, Vegetariern und mir als Veganerin zusammensetzte und der Löwenanteil unter 14 Jahren war, wird für solche Gelegenheiten gerne das Mühlenstein in Wedel gewählt.

Der Laden bietet neben Schnitzel, Pommes, Pizza, Burger, Bauernfrühstück und Flammkuchen auch zwei vegane Gerichte an. Dieses Mal wollte ich endlich die Zucchinispaghetti testen und nicht erneut der Versuchung des Vega-Burgers verfallen.

So war mein Plan und dann DASS: Die Karte wurde geändert!

Ihr könnt euch meinen Schreck vorstellen. Fünf vegane Gerichte stehen nun auf der Karte!
Mit einem leisen „Plopp“ zerplatzten mein klarer Vorsatz mit den Zucchinispaghetti.
Nach langem Überlegen (Auswahl kann ich nicht mehr so gut) wurde es der Kokos Kartoffel Gemüse Eintopf mit Reis.

Lecker, sehr lecker. Etwas schärfer und mit reichlich frischen Kräutern, unter anderem Koriander, Oregano und Rosmarin abgeschmeckt.

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Kokos Kartoffel Gemüse Eintopf – bereits etwas angeknabbert

Zu der Qualität der anderen Gerichte kann ich nur sagen, alle waren satt und zufrieden und die Teller leer.

Das Ambiente des Mühlenstein ist hell-rustikal, das Publikum querbeet und die Bedienung aufmerksam und sehr freundlich.

Meine Meinung ist, dass mein Eintopf für so einen Burger- und Pizzaladen ein verdammt kreatives Gericht ist, welches ich dort nicht erwartet hätte.
Daumen hoch für den Koch.

Das Mühlenstein wird in Kürze nochmal besucht. Es warten immer noch die Zucchinispaghetti (auf der Karte als Spaghetti Bolognese vegan) – so der Plan 😉

Liebe Ostergrüße

Anja

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Fresh Update

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Wie begeistert ich über das vegane Sandwich von Fresh bin, habe ich euch bereits in meinem Beitrag „alles Fresh!“ geschrieben.

Nun ist ein Update notwendig und nein, ich habe keinen Werbevertrag mit denen 😉

Als Erstes sprang mir heute ein kleines Schild am Glas des Auslagentresens entgegen: mit veganem Käse von Wilmersburger!

Klar, dass ich es ausprobiere, auch wenn mich der Käse bisher nicht überzeugt hat.

Da ich mir nicht mehr sicher war, ob die BBQ-Sauce die vegane war, habe ich nachgefragt und bekam zu meiner großen Überraschung die Information, dass es neben BBQ jetzt zwei weitere vegane Saucen gibt: einen süsse Zwiebelsauce und eine Guacamole, beide hausgemacht!

Ich habe die Guacamole gewählt und sie hat mir sehr gut geschmeckt. Der Wilmersburger war geschmacklich nicht auffallend, hat aber für diese käseartige Klebrigkeit gesorgt und wird, zumindest bei Fresh, auf meinem Sandwich landen.

Noch versteckt sich der vegane Käse in einer gesonderten Dose unter den Schalen mit den anderen Zutaten, aber ich bin sicher er darf bald von seinem Kellerdasein an das Licht des Auslagentresens. 😉

Ein Foto vom Sandwich habe ich diese mal rechtzeitig gemacht und den Link auf die Homepage von Fresh!, den meine liebsten Leserinnen für mich herausgefunden hat, gibt es dazu.

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Update zum Update 26.12.2015:

Einen dritten Beitrag möchte ich nicht schreiben, sonst wird mir noch Schleichwerbung vorgeworfen. Dabei bin ich nur ein Fan.

Beim heutigen Besuch wurde uns verkündet, dass es ab Februar 2016 veganes Eis gibt. In der Filiale in Uetersen gibt es das jetzt schon. – Ich überlege angestrengt, was ich die nächsten Tage um die Essenszeit dringend in Uetersen erledigen muß 😉

Ein Besuch im Tibet

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Nein, das ist kein Schreibfehler im Beitragstitel. Ich war nicht in dem fernen Land, sondern in Hamburg im Restaurant Tibet in der Sülldorfer Landstraße 230.

Seit Jahren fahren wir dort vorbei und ignorieren dieses Restaurant. Die Vorstellung von tibetischem Essen war uns, aus Unwissenheit, sehr suspekt.

Wie es dazu kam, dass wir uns vor wenigen Wochen zum ersten Mal im Tibet verabredeten, bekomme ich nicht mehr im Detail zusammen, aber es steckte wieder einmal meine weltbeste Freundin dahinter.

Von unserem gestrigen zweite Besuch im Tibet möchte ich berichten.
Das Tibet ist bunt, aber nicht aufdringlich eingerichtet. Sehenswert und beeindruckend ist das Sandmandala, dem immerhin der Platz eines vier Personen Tisches eingeräumt wird. Das Personal ist freundlich und ständig am Laufen. Geht bei der Bestellung mal etwas daneben, sehen wir es ihnen nach. Darauf hingewiesen wird es korrigiert.

Gleich auf der ersten Seite der Speisekarte wird betont, das Tibeter keine Vegetariere sind. Dennoch gibt es in der Karte auffällig viele und abwechslungsreiche vegetarische Gerichte, die, nur von den aufgelisteten Zutaten, auch vegan sind. Die Chefin wir nicht müde zu betonen, das bei Ihnen sehr viele Veganer zu Gast sind und die Speisen auf Anfrage gerne vegan zubereitet werden.

Wir haben uns dieses Mal für das vegetarische 4 Gänge Menue entschieden – Zubereitung vegan. Es wird für 2 Personen angeboten.
Das Thema Foodfotografie ist bei mir (und meinem Mann) noch in der Anfangsphase. Bei einigen Fotos waren daher die Gabel/der Löffel schneller als die Fotografin …

Begonnen wurde mit einer korianderdekorierten Linsensuppe.

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Linsensuppe

Im zweiten Gang gab es warme und kalte Vorspeisen. Bei Allen gab es das Gabel-Löffel-Fotografin-Problem, daher sehen die Teller unvollständig bzw. etwas derangiert aus.

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warme Vorspeisen

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kalte Vorspeisen

Der dritte Gang wurde mit Reis serviert und war recht scharf, zumindest für meine Zunge. Das Gemüse war knackig und enthielt sogar Hokaidokürbis.

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gebratenes Gemüse mit Hülsenfrüchtebällchen in Kokosmilchsauce

Zu guter Letzt gab es als vierten Gang die Mangocreme. Leider war sie zum Fototermin irgendwie verschwunden.

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Mangocreme

Mein Fazit: Das Tibet ist perfekt für Familien und Gruppen, bei denen die Essgewohnheiten breit gestreut sind. Hier werden Omnis, Vegetarier und Veganer gleichermaßen fündig und satt.

Am Samstag ist es ratsam einen Tisch zu reservieren. Es kam vor, dass Gäste wieder hungrig gehen mußten, da kein Tisch mehr frei war.